
Während die Reserven an Öl, Gas und Kohle immer weiter abnehmen, entwickelt sich die Photovoltaik von einer Nischenanwendung zu einer weltweit eingesetzten Alternative zur herkömmlichen Energieerzeugung und übernimmt einen wachsenden Teil der Stromversorgung. Grundlage ist bei neun von zehn Solaranlagen die Siliziumtechnologie. Aus Quarzsand wird in mehreren Schmelz- und Reinigungsschritten Silizium gewonnen. Das flüssige Silizium wird in Blöcke gegossen. Diese Blöcke (Ingots) werden in dünne Scheiben geschnitten, die so genannten Wafer.
Q-Cells kauft diese Wafer ein und verarbeitet sie weiter zu Solarzellen. Die Wafer werden dazu mit Säuren und Laugen gereinigt, elektrophysikalisch verändert und zuletzt mit einer Antireflexionsschicht aus Siliziumnitrid versehen, um den Wirkungsgrad zu erhöhen. Abschließend werden die elektrischen Kontakte aufgebracht. Q-Cells verkauft die fertigen Zellen an Hersteller von Solarmodulen.
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